Neurofeedback

Zu Neurofeedback gibt es immer mehr Bezüge. Es handelt sich um ein Hirnleistungstraining, dass je nach Gerätehersteller verschiedenste Arten des Trainings zu Verfügung gestellt werden. 

Ein wichtiger Bezug ist der Bericht in Stern TV vom 26.11.2014

Stern TV Bericht Nov 2014

Hier wird von Frau Dr. Strehl die Forschungsarbeit in Ihrer Dissertation von 2005 zum Thema SCP (slow cortical potentials) und das daraus entwickelte Trainingsgerät Thera Prax präsentiert.

Wir bei Fit4school arbeiten mit dem Neuroamp II der von Sue und Siegfried Othmer in den USA entwickelt wurde. Es wird auch häufig als Othmer Methode, bzw. Othmer Verfahren, bezeichnet. Das Training in den ganz niederen Frequenzen, also das „Infra Low Frequency“, oder abgekürzt „ILF-Training“, ist zwar Hauptbestandteil, aber nicht das alleiniges Werkzeug im Othmer Verfahrens. Beim ILF-Training wird nicht versucht von bestimmten Frequenzen willentlich mehr oder weniger zu produzieren, sondern es geht vielmehr darum dem Gehirn spezifische Parameter aus dem niedrigen Frequenzbereich, wie in einer Art Spiegel zu präsentieren, damit das Gehirn diese Information sinnvoll nutzen kann, um den eigenen Erregungslevel selber besser zu regulieren.

Dabei kommt es häufig zu recht schnellen, spezifischen Zustandsänderungen beim Patienten, die vom Therapeuten richtig interpretiert werden müssen, um das Training für jeden einzelnen Patienten optimal anzupassen.
Es gibt verschiedenste Bereiche in denen Neurofeedback wirkungsvoll eingesetzt werden kann.
Konzentrationsschwäche, Impulsivität, starke Ängste, Schlafstörungen, Prüfungsangst, etc.
Neben dem Bericht aus der GEO zum Bereich der Konzentrationsschwäche

GEO Leitartikel April 2015

Gibt es auch für Schlafstörungen gesicherte Erkenntnisse

Wienerzeitung 

Daneben kann Neurofeedback auch im klinisch therapeutischen Bereich sehr gut eingesetzt werden.
Hier sind vor allem die Störungsbilder AD(H)S, Asperger Autismus, Hochbegabung, Tourette, Epilepsie und alle Formen der Angststörungen zu nennen.

Das Othmerverfahren heute stellt eine Kombination aus drei leistungsfähigen Einzelkomponenten dar:

  1. Klassisches Frequenzbandtraining: Das klassische Frequenzbandtraining ist klarer Bestandteil von Cygnet und dem Othmerverfahren. Selbst wenn wir bei niedrigsten Frequenzen arbeiten, nutzen wir die Dynamik der Feedbackverfahren; außerdem sind immer viele individuelle Inhibits am Werke, bis hinauf zu 40Hz.
  2. ILF Training: Die Wirksamkeit der Arbeit im Bereich der langsamen kortikalen Potentiale ist dank der vielen Studien der letzten Jahre in Deutschland inzwischen klar bewiesen. Wir haben uns in den letzten Jahren empirisch an diesen Frequenzbereich herangetastet und die Protokolle laufend optimiert.
  3. Bipolares Training: Empirische Untersuchungen haben klar gezeigt, dass  Rückmeldung ans Gehirn, wie die zwei Regionen im Verhältnis zueinander arbeiten, wesentlich effizienter ist, als nur die Aktivität einer einzigen anzuzeigen. Die meisten Protokolle des Othmerverfahrens basieren auf bipolaren Ableitungen. Anmerkung: Dennoch kommen wir in der Regel mit einem EEG Kanal aus, was die praktische Arbeit sehr vereinfacht.

Die besten Wirkungen in der Arbeit mit dem Neurofeedback sind in Verbindung mit Psychotherapie nachgewiesen worden. Hier ist die sprachliche Aufarbeitung und das gleichzeitige Beruhigen durch das Neurofeedback ein unglaublich starkes Setting.

Gerne biete ich einen persönlichen Beratungstermin an um Details persönlich zu besprechen.